Fördergruppe
für Soziale Fertigkeiten (FSF-Gruppe) für die Mittel- und Oberstufe
Die Fördergruppe für Soziale Fertigkeiten
besteht an der Eichendorff-Schule seit September 2001. Es handelt sich
hierbei um ein zusätzliches Angebot für Schülerinnen und Schüler, die
aufgrund ihres Verhaltens in der Klasse oder in ihrem sozialen Umfeld
Schwierigkeiten haben. In der Gruppe werden sowohl sehr zurückhaltende
und schüchterne, als auch Schülerinnen und Schüler mit oppositionellen
Verhaltensweisen gefördert.
Die FSF-Gruppe ist ein Gemeinschaftsprojekt
zwischen dem Förderzentrum Waldkraiburg und dem Zentrum für Kinder und
Jugendliche in Altötting. Hier arbeitet jeweils eine Lehrkraft des Förderzentrums
mit einer Diplom-Psychologin oder einer Sozialpädagogin zusammen.
Voraussetzung für die Teilnahme an der
FSF-Gruppe ist die Empfehlung der Klassleitung zur Teilnahme an der Gruppe
und eine umfassende ärztliche und psychologische Diagnostik im Sozialpädiatrischem
Zentrum in Altötting. Auf Grundlage der Ergebnisse werden individuelle,
lehrplanunabhängige Förderziele festgelegt. Um Fortschritte zu überprüfen, findet einmal pro
Halbjahr noch ein weiterer Kontrolltermin statt.
Es werden Gruppen für jede Förderstufe
angeboten. Die Gruppensitzungen finden vormittags, während des regulären
Unterrichts statt. Die teilnehmenden Schüler werden für die Dauer der
Gruppensitzungen, d.h. für 2 Schulstunden vom Unterricht befreit. Jede
der FSF-Gruppen umfasst maximal 6-8 Schülerinnen und Schüler.
Inhaltliche
Schwerpunkte:
 |
Steigerung
des Selbstwertgefühls |
 |
Sicherheit
im Umgang mit Anderen |
 |
Frustrationstoleranz
erhöhen |
 |
Selbst-
und Fremdwahrnehmung |
 |
an
eigene Grenzen gehen |
 |
Grenzen
setzen und Grenzen akzeptieren |
 |
eigene
Grenzen überschreiten |
 |
eigene
Grenzen ausweiten |
 |
Selbstverantwortung
aufbauen, bzw. stärken |
 |
richtige
Kommunikationsstrategien aufbauen, bzw. vertiefen und stärken |
 |
um
Hilfe bitten |
 |
Hilfsangebote
annehmen, auch in Konfliktsituationen |
 |
Gesprächsregeln
einhalten |
 |
Problemlösestrategien
einüben und vertiefen |
 |
verbale
Konfliktlösungen anstatt verbaler Gewalt anwenden |
 |
Übertragen
der gelernten sozialen Strategien auf die eigene Klasse, die Schule,
die Familie und die Umwelt |
In klar strukturierten Einheiten werden in den jeweiligen Gruppen
individuelle Ziele mit den Teilnehmern erarbeitet. Die Kleingruppe von
maximal 6-7 Schülern bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit, unmittelbar
und auf konkrete Situationen bezogen, in geschütztem Rahmen, zeitnah an
den eigenen Zielen zu arbeiten und neue Fertigkeiten zu erproben.
|